Alle Schiedsrichter im Schwalm-Eder-Kreis haben sich der Kampagne „NEIN! Zu Gewalt und Rassismus - ballance hessen”
angeschlossen.
Bei der Großkreissitzung in Nassenerfurth am 05. März 2010 stellte der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit die Kampagne den heimischen Schiedsrichtern vor. Auf Anhieb fand diese Aktion große Unterstützung und weckte reges Interesse. In einer individuell formulierten Erklärung erklärt sich jeder teilnehmende Schiedsrichter bereit, den Leitsatz „NEIN! Zu Gewalt und Rassismus” auf dem Platz umzusetzen. Der Schiedsrichter versucht alles in seiner Macht stehende, diesen Leitsatz von der Theorie in die Praxis umzusetzen. Integration, Toleranz und Fair Play stehen im Fordergrund. Symbolisches Zeichen ist das gelbe Logo auf den Ärmeln. Januar 2010: Die SR-Vgg Schwalm-Eder und der Kreisfußballausschuss Schwalm-Eder richteten zusammen die Hallenkreismeisterschaft 2010 der Senioren aus. Diese Plattform wurde genutzt, um die Kampagne „NEIN! zu Gewalt und Rassismus” zu präsentieren und auf sie aufmerksam zu machen. An drei Wochenenden im Januar 2010 wurde die Kreismeisterschaft mit 10 Vorrundenturnieren in den Groß- bzw. Kreissporthallen Homberg (Efze), Guxhagen und Schwalmstadt-Treysa ausgetragen. 65 Mannschaften, 585 Spieler, 52 Betreuer, 815 Zuschauer sind die Fakten die zu Buche stehen. Dazu kommen noch zahlreiche Helferinnen und Helfer die die komplette Hallenrunde organisiert und durchgeführt haben. Ohne die Kampagne „NEIN! Zu Gewalt und Rassismus” in der Öffentlichkeit vorab vorzustellen wurde sie durch zeigen des gelben Logos, Banner, Flyer und Poster präsent. Allein durch die visuelle Vorstellung und Reizsetzung ist es gelungen, auf die Kampagne aufmerksam zu machen. "... In einer Situation kam es zu einem Wortgefecht zwischen einem zuständigen Trainer und einigen Spielern einer gegnerischen Mannschaft. Nach einem Foulspiel schrie der Trainer in Richtung eines Spielers: „Du schwarzes Kamel”, worauf es nicht zu erwarteten Reaktionen der beteiligten Spieler kam, sondern zu einem Fingerzeig!: Die Spieler gingen auf diesen Trainer drauf zu und zeigten mit Fingern auf das Logo „NEIN! Zu Gewalt und Rassismus” ohne weiter auf den Trainer einzuwirken. Auch der Schiedsrichter musste nicht eingreifen und die Situation löste sich danach auf. Die Spieler sagten im Nachhinein, dass dieses Logo eine hohe Außendarstellung besitzt und ins Auge fällt.
|
|
|||||||||
|
||||||||||